9 einfache Tipps, damit deine kleine Wohnung größer aussieht

Ist deine Wohnung klein? Egal wie sehr du es versuchst, kannst du sie auf keine Weise so einrichten, dich komfortabel zu fühlen? Wir zeigen dir 9 einfache und billige Tricks, damit du auch leicht erreichen kannst, dein Zuhause zu vergrößern.

9 einfache Tipps, damit deine kleine Wohnung größer aussieht

Der Lebensraum der Menschen wird immer enger, so ist es kein Wunder, dass viele in den Städten in 20-40 Quadratmeter großen Wohnungen leben. Es gibt einige, die keine andere Möglichkeit haben, andere wollen von vornherein keine größere Wohnung, aber sie möchten daraus das Maximum herausholen. Um deinen gegebenen Raum bestens ausnutzen zu können, brauchst du in vielen Fällen Kompromisse zu schließen. Aber dafür wirst du ein sehr geräumiges, stilgerecht eingerichtetes Zuhause haben.

Dazu geben wir ein paar nützliche, auch in der Praxis realisierbare Tipps.

1. Spiele mit den Farben!

Mit der Verwendung der entsprechenden Farben kannst du erreichen, dass deine Wohnung optisch zweimal größer aussieht, wie sie in der Wirklichkeit ist.

Das Weiß ist immer eine gute Wahl

Die weiße Farbe reflektiert das Licht, dadurch dehnt sie den Raum aus. Wenn du sowohl die Decke, als auch die Wände weiß anstreichst, verwischen sich die Grenzen, und du bekommst einen tollen, homogenen Innenraum, der das Unendlichkeitsgefühl hervorruft.

Wähle die kälteren Farben

Wenn du deine Wände nicht weiß anstreichen möchtest, lass dich nicht entmutigen, da du eine Menge andere Möglichkeiten hast.

Die warmen Farben können eine echt gemütliche Stimmung verleihen, aber leider absorbieren sie das Licht, dadurch scheint deine Wohnung kleinerer. Statt den warmen Farben kannst du mit kalten, zum Beispiel mit mildem Blau, oder hellem Grün experimentieren, das den Innenraum ausdehnt. Hier ist es auch wichtig, den Raum mit verschiedenen Abtönungen nicht zu brechen. Verwende eine Farbe für jede Oberfläche.

2. Achte auf den Fußboden

Der Fußboden sollte auch zu der ausgewählten Farbenwelt passen. Zur weißen Wand passt zum Beispiel ein Fußboden in matterer Farbe, zum Beispiel Holzboden aus Eiche. Du solltest den wichtigsten Faktor vor Auge halten, dass die Kontrastfarben die Homogenität brechen, und du erreichst damit gerade eine gegenteilige Wirkung und nicht diejenige, die du möchtest.

3. Denk auch an das Licht

Befreie dich von den riesengroßen Vorhängen aus schweren Stoffen, statt deren solltest du lieber leichte Stoffe nehmen, die das Licht durchlassen. Putze oft Fenster, da jeder Sonnenstrahl, der ins Zimmer hineinstrahlt, vergrößert den Raum.

Lass den Platz vor dem Fenster frei, und erlaube es nicht, dass etwas dem Licht den Weg vertritt. Es lohnt sich mit den Spiegeln den skandinavischen Stil nachzuahmen, das heißt sie dahin zu hängen, wo sie immer mehr natürliches Licht widerspiegeln.

4. Vergiss die Unordnung

Du brauchst jeden fußbreiten Platz, deswegen solltest du – so oft wie möglich – deine Gegenstände sortieren. Was du nicht mehr gebrauchst, kannst du ruhig wegwerfen, oder einem netten Bekannten verschenken, da die Unordnung deinen Bewegungsraum verengt. Mit dem schön arrangierten, sauberen Innenraum wird der Platz anscheinend vollkommen offen.

5. Die Dekoration ist wichtig

Die Sinne können mit entsprechend ausgewählten Dekorelementen sehr gut betrogen werden. Falls du eine Vase oder eine Porzellanstatue kaufen möchtest, solltest du solche wählen, die größer, als eine Honigmelone sind. Nach der so genannten Cantaloupe-Regel: Dinge, die kleiner als eine Kantalupe-Honigmelone sind, drücken den Raum zusammen.

Kaufe lieber größere, aber weniger Accessoires, dann spricht der Anblick für sich.

6. So solltest du mit den Möbeln tricksen

Neben den Farben kannst du deine Sinnesorgane am wirksamsten mit Möbeln betrügen. Achte auf jedes winzige Detail, damit die Gesamtwirkung die beste wird.

Niedrige Möbel

Das niedrige Bett, oder Sofa richtet den Blick nach unten, so scheint die lichte Höhe viel mehr größer zu sein. Achte darauf, wenn du das Interieur mit Bildern, oder Spiegeln beleben möchtest, dann solltest du sie weiter unten hängen, in eine senkrechte Richtung. Wenn du die entsprechenden Verhältnisse einhältst, dann kannst du 20 Zentimeter lichte Höhe gewinnen.

Mach auch die Beine sichtbar!

Zum ersten Mal klingt es vielleicht komisch, aber es ist wichtig Möbel zu kaufen, die Beine haben. Die Beine des Sofas oder Bettes sollten gut sichtbar sein, da damit dein Zimmer geräumiger wird und nicht zuletzt kann es mehr Licht durchlassen.

Das Kleinere ist manchmal besser

Es reicht ein 2-Sitzer Sofa (natürlich mit Beinen) und zwei kleinere Sessel. Du musst leider auf den Couchtisch verzichten, da er viele nützliche Plätze besetzt und den Raum übervoll machen würde. Wenn du aber einen unbedingt möchtest, solltest du die Sessel dafür opfern um das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Achte auf die Formen

Kaufe einen runden Esstisch. Die eckige Variante bricht nämlich den Raum, und nimmt wertvolle Zentimeter von dem Interieur. Wegen der lichtdurchlässigen Eigenschaft ist der Glastisch oder der blank geschliffene Lacktisch die beste Wahl.
Probiere die Stühle ohne Rücken aus, oder wähle bogenförmigere Stücke. Hier solltest du leider die eckigen, rustikalen Stücke vermeiden, aber dafür wird der Innenraum viel mehr sauberer.

7. Lagere alles praktisch!

Regal

Es kann sein, dass es nicht die bequemste Lösung ist, aber im Interesse des heiligen Ziels lohnt es sich alles einzusetzen. Je näher du das Regal zur Decke tust, desto besser hebt es den Blick. Du kannst auch damit die Wirkung erreichen, als ob du über einen größeren Innenraum verfügen würdest.

Es lohnt sich ansonsten überall Regale zu benutzen, wo du kannst. Mit Hilfe von ihnen kannst du deine Gegenstände sortieren und viel mehr organischer arrangieren. Es lohnt sich hellfarbige Stücke zu kaufen, damit sie zum Design passen.

Alternative Lagermöglichkeiten

Das Regal ist natürlich nicht die einzige Lösung. Es gibt zahlreiche Gegenstände und Sitzgelegenheiten, die auch als Speicherelement funktionieren können. Verstecke alles möglichst vor den neugierigen Augen, dadurch schaffst du für dich selbst einen geräumigeren und angenehmeren Lebensraum.

8. Denke in Dimensionen

Benutze nach Möglichkeit keinen Teppich, wenn du einen trotzdem brauchst, wähle einen Stoff mit waagerechten Streifen. Was bei den Klamotten unvorteilhaft dick macht, vergrößert den Innenraum wirksam.

9. Knüpfe Freundschaft mit dem leichten Stoff

Vergiss die schweren Draperien und die riesengroßen Paradekissen. Je dünner ein Stoff ist, desto lichtdurchlässiger ist er und bietet einen weniger störenden Anblick. Der Textil und der Stoff sind hier kein auffallender Zubehör von Design, sondern stille „Wegbegleiter“, die ins Interieur aufgehen.

Wenn du eine kleine Wohnung hast und dir die Möglichkeit besteht, solltest du die Räume zusammenöffnen. Heutzutage sind die amerikanischen Küchen populär, die nur durch eine Kücheninsel vom Wohnzimmer getrennt werden. Mit einer Schiebetür aus leichtem Holz kannst du auch wertvolle Zentimeter ersparen.

Lerne das skandinavische oder gerade das minimalistische Design kennen, da diese zwei Stile den zur Verfügung stehenden Raum auf professionelle Weise ausnutzen.